Heute beschäftigen wir uns mit den größten Anfängerfehlern im Bereich Webdesign. Wir möchten gerne alle angehenden Webmaster, Web-Designer oder auch Webentwickler vor den beschriebenen Fehlern bewahren. Das Thema Webdesign ist weitaus komplexer, als sich die meisten Menschen es sich vorstellen. Wenn man unsere Ratschläge beherzigt, ist man auf dem besten Weg eine ansprechende Webpräsenz zu erstellen.

Wir wünschen euch nun viel Spaß mit unserem Blogartikel.

1. Falsche Domain-Endung

Ein Domain-Name oder auch Webadresse besteht aus zwei Komponenten. Einmal die Top Level Domain (z.B. de, com, net, org etc.) und die Second Level Domain (z.B. Google, Wikipedia, Facebook etc.). Daraus ergibt sich der Domain-Name: Google.de, Wikipedia.de oder auch Facebook.com. Es kommt sehr häufig vor, dass Websitebetreiber die Domain-Endung .com für deutsche Websites benutzen. Wir raten Web-Designern zur Wahl einer deutschen Domain-Endung, für ihre Website, sofern diese sich nur auf die deutsche Sprache konzentriert und ein deutscher Markt, mit einem Produkt angesprochen werden soll. Wenn das Angebot auf der Website für den gesamten deutschsprachigen Raum (DACH-Region) gilt, empfehlen wir allen Web-Designern, die Domain-Endungen (.de, .at, .ch) zu belegen.

2. Schwierige Schreibweise der Domain

Um langfristig Erfolge mit seiner Website zu erzielen, raten wir von einer schwierigen Schreibweise der Domain ab. Schließlich werden auch Internetadressen über die Mundpropaganda weiterempfohlen. Ist die Domainadresse sehr lang oder auch unaussprechlich, wird sich niemand länger als ein paar Minuten daran erinnern. Außerdem kann eine schwierige Schreibweise zu Fehlern beim Eintippen des Domain-Namens führen.

Ein Beispiel:

www.dieseverdammtlangeurlkannsichjasowiesokeinschweinmerken.de

Das Beispiel verdeutlicht sehr anschaulich, das Problem mit schwierigen und langen Domain-Namen. Im Bereich der Offline-Werbung kann solch eine Webadresse zu Problemen führen, denn kein potenzieller Kunde ist bereit, sich solch eine lange Domain zu merken und diese im Nachhinein noch in seinen Browser zu tippen. Um solch einer Problematik aus dem Weg zu gehen, kann man spezielle Kampagnen-Domains verwenden. Somit kann man bei seinen Kunden mit einem kurz und prägnanten Domainnamen punkten.

3. Ungeschicktes Navigationskonzept

Egal welche Website man auch besucht, jede von ihnen hat eine Struktur, was auch als Navigationskonzept bezeichnet wird. Die Navigation ermöglicht es dem Besucher, benötigte Informationen schnell zu bekommen. Es kommt allerdings vor, dass die Navigationsstruktur einer Website absolut nicht benutzerfreundlich umgesetzt worden ist. Der Fehler, den wir leider bei einigen unseren Kunden immer wieder feststellten, ist dass die Website nicht für User optimiert wurde, die ausschließlich mit mobilen Endgeräten im Internet surfen. Alles zum Thema Responsive-Design hat unser Marketing Manager Cedric bereits in einem früheren Blogpost veröffentlicht. Wer ein großes Informations- oder Produktangebot hat, benötigt daher eine klare Website-Struktur. Wir empfehlen daher die Website nach Kategorien und Unterkategorien, ähnlich wie in einem Supermarkt zu strukturieren. Ein weiterer wichtiger Punkt, dem man bei der Struktur seiner Website nicht missachten sollte, ist die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Websitebetreiber. Kontakt- und Hilfsmöglichkeiten sollten daher präsent dargestellt werden und leicht zu finden sein.

4. Schlechte Website-Umsetzung

Bei unserer Arbeit als Web-Designer können wir sehr häufig unseren Augen nicht trauen, denn es gibt leider viel zu viele Websites im World Wide Web, die verdammt schlecht umgesetzt wurden. Hier fehlt eindeutig das nötige Know-How oder auch die Technik, um eine ansprechende Website umzusetzen. Wenn du also jemanden suchst, der deine Webpräsenz individuell und umfangreich, 1:1 nach Deinen Vorstellungen umsetzen soll, ist Online Empire der richtige Ansprechpartner für Dich. Vereinbare doch einfach mit uns ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir lernen uns persönlich mal kennen und können so völlig unverbindlich herausfinden, ob eine Zusammenarbeit in Betracht kommt oder nicht. Jetzt Kontakt mit uns aufnehmen!

5. Hohe Ladezeiten und schlechte Erreichbarkeit

Ein Problem, das im Bereich Webdesign immer wieder auftaucht, ist die Ladegeschwindigkeit einer Website. Es gibt für einen potenziellen Kunden / Besucher nichts Schlimmeres, als auf eine Seite zu gelangen, die gefühlt 100 Jahre zum laden benötigt. Die Absprungrate der Besucher wird dadurch enorm in die Höhe schießen. Um die Ladezeit Deiner Website zu optimieren, ist es sinnvoll Bilddateien zu komprimieren. Das Einsparen von Dateigrößen hat zur Folge, dass der Browser wesentlich weniger Dateien vom Webserver anfragen muss, somit beeinflusst man positiv die Ladezeit seiner Website. Für das Content Management System WordPress benutzen wir schon seit Jahren das Plugin “Imagify“. Die schlechte Erreichbarkeit hat häufig mit dem Webhoster zu tun. Daher ist die richtige Auswahl des Webhosters enorm wichtig. Vergleicht daher am Besten die Angebote der Anbieter und informiert euch umfangreich, bevor ihr euch für einen Anbieter entscheidet. Für den Anfang können wir, aufgrund des sehr guten Preis-Leistungsverhältnis, die Angebote von All-inkl.com empfehlen.

Web-Designer schaut auf Ladebalken

6. Falsche Zielgruppe

Wir müssen leider immer wieder feststellen, dass viele unserer Kunden zu wenig Zeit in die Zielgruppenanalyse stecken. Damit verschenken sie nicht nur kostbare Zeit, sondern auch finanzielle Ressourcen, die man deutlich effektiver einsetzen könnte. Daher gehört eine umfangreiche Website-Analyse zur Kernaufgabe eines Web-Designer. Falls die Website mit einer Software, wie WordPress oder Joomla betrieben wird, können wir mit gutem Gewissen die Plugins: MonsterInsights & Google Analytics Dashboard for WP empfehlen. Wer auf die Idee kommt seine Website nach Bauchgefühl zu optimieren, wird kläglich scheitern. Hier sollte man sich klar auf die verfügbaren Zahlen und Statistiken stützen, die man durch die oben genannten Plugins erhält. Mit diesen Daten, ist man in der Lage, seine Kunde wesentlich besser zu selektieren und für seine Zielgruppe passende Werbemaßnahmen zu erstellen.

7. Content ohne Mehrwert

Mehrwert / Nutzen ist sowohl im Internet als auch im echten Leben ein Begriff, der groß geschrieben wird. Das hat auch die weltweit größte Suchmaschine erkannt und hat seinen Fokus auf den Content der Websites gesetzt. Bieten Websites den Besuchern einen Mehrwert durch ihren Content, werden diese Internetseiten in den Suchergenissen besser gerankt. Endlose Einleitungssätze oder auch Flash-Intros, die man nicht wegklicken kann, sind kein Mehrwert für einen Besucher der Website. Das heißt für alle Web-Designer, die eine erfolgreiche Website programmieren wollen, dass sie sich umfassend mit dem Thema Content Marketing auseinandersetzen müssen.

8. SEO Komplexität unterschätzen

SEO oder auch Suchmaschinenoptimierung wird leider sehr häufig falsch interpretiert und einfach völlig unterschätzt. Um bei Google auf Seite 1 zu landen, reicht es schon lange nicht mehr aus seine Google Snippets anzupassen oder die Ladezeit der Website zu optimieren. SEO ist ein umfassender Bereich, mit dem man sich kontinuierlich auseinandersetzen muss. Die Richtlinien der Suchmaschinen ändern sich gefühlt jedes Jahr, daher muss man sich diesen Änderung anpassen und Optimierungen an der Website vornehmen. On-Page und Off-Page Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung sollte jeder gute Web-Designer können. Wir empfehlen sich umfangreich in diesem Bereich weiterzubilden. Google bietet hierzu kostenlose Workshops in ihren Standorten in Berlin, München und Hamburg an.

9. Irrelevante Keywords

Wenn es um das Thema SEO geht, kommt man um den Begriff Keyword nicht herum. Keyword oder auch Schlüsselwort ist der Begriff, mit dem man in den Suchergebnissen ranken will. Aus diesem Grund sollte man sich genau überlegen, mit welchen Keywords man ranken möchte. Extrem viele oder auch sehr wenige Keywords können das gewünschte Ziel (bessere Platzierung in den Suchergebnissen) massiv beeinträchtigen.

Ein Beispiel wie man es nicht machen sollte:

Du möchtest gerne Winterreifen über dein Onlineshop verkaufen. Daher wählst du folgende Keywords für das Ranking aus: Auto, Winter, Schnee, Glätte, Reifen. Diese Keywords sind allerdings zu weit gefasst, zudem ist die Konkurrenz bei einigen Keywords extrem hoch (Bsp. Auto. Konkurrenz: alle Automarken)

Besser man macht es so:

Bleiben wir beim Beispiel mit dem Verkauf von Winterreifen über das Internet. Um schnellstmöglich bei Google oben zu landen, ist es sinnvoll Wortgruppen miteinander zu kombinieren: “Winterreifen kaufen”

Um die wirklich passenden Keywords für sein Geschäftsmodell zu finden, muss man eine ausführliche Keywordrecherche durchführen. Nur durch diese Recherche ist man in der Lage passende Keywords zu finden. Wir raten allen Web-Designern, die eine Website nach oben bei Google bringen wollen, von Main-Keywords ab. Damit meinen wir Keywords mit einer enorm hohen Konkurrenz, wie im Beispiel mit dem Keyword “Auto”. Der Begriff “Auto” ist ein extrem hart umkämpftes Keyword. Die großen Autohersteller setzen jedes Jahr Millionen von Euros ein, um ganz oben zu landen. Dies ist ein Kampf, den man nicht gewinnen kann. Daher empfehlen wir, für den Anfang sich auf Wortgruppen oder Nischen-Keywords zu stürzen. Je weniger Konkurrenz ein Keyword hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass man auf der ersten Seite bei Google landet.

10. Keine Optimierungsmaßnahmen

Wir können es nur immer wieder betonen: Analyse ist der Schlüssel zum Erfolg. Derjenige der regelmäßig seine Website nach Schwachstellen analysiert und diese anhand der Fehler optimiert, wird langfristig seine Website in den oberen Bereichen der Suchergebnisse wiederfinden. Wir haben hierzu bereits schon zwei sehr gute Statistik-Plugins präsentiert. Neben diesen Plugins können wir folgende Tools nur empfehlen:

Web-Designer aufgepasst!

Keine Zeit für Optimierungsmaßnahmen? Kein Problem! Wir haben dafür eine passende Lösung: der Online Empire Premium Service. Wir kümmern uns darum, dass deine Website auch weiterhin oben bei Google bleibt. Neben dem SEO-Maßnahmen, kümmern wir uns um die Sicherheit und die Performance der Seite. Du hast weniger Stress und kannst dich durch unsere Maßnahmen über stetige Umsatzsteigerungen freuen. Interessiert? Dann vereinbare doch einfach mit uns ein Beratungsgespräch, indem wir dir die Vorteile des Premium Services gerne persönlich erläutern können. Jetzt Kontakt mit uns aufnehmen!

Wir hoffen, dass wir mit unserem Artikel, allen angehenden Web-Designern unter die Arme greifen konnten. Bei Fragen oder Rückmeldungen könnt ihr uns gerne eine Mail an: [email protected] senden. Wir freuen uns über jede Nachricht!

Euer Pascal

 

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